Recycling in der Gießerei: Regenerierbarkeit von PUROLiT-gebundenem Formstoff
Recycling spielt in modernen Gießereien eine zentrale Rolle, denn Formstoff wird in großen Mengen eingesetzt und verursacht erhebliche Kosten und insbesondere bei Verwendung von Furan- oder Phenolharzbindern auch entsprechende Umweltbelastungen. Eine gute Regenerierbarkeit des Formstoffs spielt daher bereits seit vielen Jahren eine immer entscheidendere Rolle als wirtschaftlicher und ökologischer Faktor.
PUROLiT-gebundener Formstoff ist so ausgelegt, dass er sowohl mechanisch als auch thermisch regeneriert und im Anschluss wiederverwendet werden kann. Dadurch lassen sich Rohstoffverbrauch, Entsorgungskosten und Emissionen deutlich reduzieren.
Warum Recycling von Formstoff in der Gießerei wichtig ist
In Gießereien fallen täglich große Mengen an Altsand an. Ohne Aufbereitung und Regenerierung müsste dieser entsorgt und durch Neusand ersetzt werden. Das führt zu hohen Kosten, zusätzlichem Transportaufwand und unnötiger Umweltbelastung.
Durch die Regenerierung des Formstoffs wird ein geschlossener Materialkreislauf möglich, der Ressourcen schont und die Wirtschaftlichkeit des Gießereiprozesses verbessert.
Was bedeutet Regenerierbarkeit bei PUROLiT-gebundenem Sand?
Regenerierbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines Formstoffs, nach dem Gießprozess wiederaufbereitet und erneut eingesetzt zu werden.
PUROLiT-gebundener Sand zeichnet sich dadurch aus, dass die Bindemittelreste gut von den Körnern entfernt werden können und der Sand anschließend nahezu die Eigenschaften von Neusand erreicht. Das ermöglicht den Einsatz eines hohen Regeneratanteils in der Form- und Kernmacherei.
Mechanische und thermische Regenerierung im Vergleich
Mechanische Regenerierung
Bei der mechanischen Regenerierung werden Anhaftungen und Bindemittelreste durch Reibung und Aufprall entfernt.
Diese Methode ist energieeffizient und eignet sich besonders für die kontinuierliche Aufbereitung großer Sandmengen.
Thermische Regenerierung
Bei der thermischen Regenerierung werden organische Bestandteile durch hohe Temperaturen verbrannt.
Das Ergebnis ist ein besonders sauberer Sand mit sehr guten Eigenschaften für anspruchsvolle Gussanwendungen.
Deponierung und Umweltaspekte
PUROLiT-haltiger Altsand und Kernbruch lassen sich deutlich kostengünstiger entsorgen, da relevante Parameter wie Phenolindex, DOC und aromatische Kohlenwasserstoffe im Vergleich zu Altsand und Kernbruch von herkömmlichen Bindemitteln stark reduziert sind.
Während Altsande mit klassischen Phenol- oder Furanharzen meist der Deponieklasse 2 zugeordnet werden, kann PUROLiT-gebundener Altsand je nach Bindermenge bereits in die Deponieklasse 0 oder 1 fallen. Das unterstreicht den umweltschonenden Ansatz über die gesamte Prozesskette hinweg.
Technische Vorteile von regeneriertem PUROLiT-Sand
Regenerierter PUROLiT-Sand kann in vielen Anwendungen direkt mit Neusand konkurrieren.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
- gleichbleibende Formstoffqualität
- stabile Formstofffestigkeiten
- reduzierte Materialkosten
- geringerer Bedarf an Neusand
- verbesserte Umweltbilanz des gesamten Prozesses
FAQ:
Häufige Fragen zu unseren Rohstoffen
Was bedeutet Regenerierung von Formstoff?
Regenerierung bezeichnet die Aufbereitung von gebrauchtem Formsand, sodass er erneut im Gießprozess eingesetzt werden kann. Ziel ist es, die Eigenschaften von Neusand möglichst wieder zu erreichen.
Welche Vorteile hat recycelter PUROLiT-Sand?
Recycelter PUROLiT-Sand senkt Materialkosten, reduziert Abfallmengen und verbessert die Umweltbilanz der Gießerei, ohne die Prozesssicherheit zu beeinträchtigen.
Welche Regenerierverfahren gibt es?
In der Praxis werden vor allem mechanische und thermische Regenerierverfahren eingesetzt, je nach Qualitätsanforderung und Anwendungsbereich.
Ist regenerierter Sand genauso gut wie Neusand?
Wie oft kann PUROLiT-gebundener Sand regeneriert werden?
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