Regenerierung

Kernaltsande, die nach dem Abguss ganz oder teilweise in ein tongebundenes Umlauf-Formstoffsystem einfließen, müssen besondere Anforderungen erfüllen.

Unser umweltfreundliches Bindemittel PUROLiT zeigt:

  • eine gute chemische Verträglichkeit mit Grünsandumlaufsystemen,
  • stabile Werte auch bei hohem Kernsandzulauf,
  • einfache mechanische und/oder thermische Regenerierbarkeit.

Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Gießerei-Institut der TU BA Freiberg in einer Vielzahl von Testreihen diesen Zusammenhang geprüft. Dafür wurde Kernaltsand unseres neuen Bindersystems  PUROLiT stufenweise einem tongebundenen Formstoff zugegeben. Die maximale Zugabe an Kernaltsand betrug dabei 25%.

Die Graphik zeigt exemplarisch die Ergebnisse dieser Untersuchungen für die Nasszug- und Gründruckfestigkeit. Im Fall tongebundenen H32-Quarzsandes weist die Nasszugfestigkeit mit PUROLiT-gebundenen Kernsandanteilen von bis zu 25%, typische Werte zwischen 0,25 und 0,3 N/cm² auf. Die Gründruckfestigkeit liegt mit konstant 18 N/cm² ebenfalls im Idealbereich.

Eine optimale Grünsandverträglichkeit ist somit gewährleistet.

Einfluss von PUROLiT-gebundenem Kernaltsand auf tongebundene Umlaufformstoffe

 

Regenerierbarkeit PUROLiT-haltiger Altsande

PUROLiT-haltiger Altsand kann durch mechanische und/oder thermische Regenerierung problemlos aufbereitet werden. Damit ist er wie gewünscht erneut als Formgrundstoff verwendbar. In Versuchen an der TU BA Freiberg wurden unter Verwendung mechanisch regenerierter Altsande bei gleicher Bindermenge sogar höhere Festigkeiten als mit Neusand erzielt.

Nachfolgend werden die Biegefestigkeiten von PUROLiT-gebundenem H32-Neusand und mechanischem Regenerat gezeigt.